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Rentnerfischen, bevor der Messias kommt

Severin Groebner überreicht den Publikumspreis an Matthias Reuter.

Rentnerfischen im Hallenbad – mit diesem Tipp für eine ungewöhnliche Freizeitbeschäftigung brachte Matthias Reuter es zu „Handkäs’“, in seinem Falle „mit Musik“. Ein Spagat zwischen der Bergpredigt und Kevin aus Kreuzberg brachte Aydın Işık „Bethmännchen“ ein.
In der vergangenen Woche fand der Wettbewerb zum Hessischen Kabarettpreis 2018 in den Kronberger Lichtspielen statt. Vier Nominierte traten gegeneinander an, präsentierten sich am Mittwoch dem Publikum und der Jury. Keine leichte Entscheidung bei jeweils 30 Minuten langen Ausschnitten aus völlig unterschiedlichen Genres.

Ehrenpreisträger Max Uthoff, Förderpreisträgerin Lisa Eckhart und Jurypreisträger Aydın Işık nach der Preisverleihung.

Bekanntgegeben wurden die Gewinner des Jury- und des Publikumspreises am Donnerstag. Der Musikkabarettist Matthias Reuter wurde für sein Programm „Auswärts denken mit Getränken“ mit dem Publikumspreis, eben dem „Handkäs‘ mit oder ohne Musik“ ausgezeichnet. Und Rentnerfischen im Hallenbad lautete der Titel eines seiner satirischen Lieder. „Bevor der Messias kommt“ hat der Schauspieler, Autor und Kabarettist Aydın Işık sein Programm überschrieben, in dem unter anderem besagter Kevin aus Kreuzberg Goethes Erlkönig auf seine Art nacherzählte – und das die Jury mit dem „Bethmännchen“ genannten Preis auszeichnete. Im Anschluss traten die Träger des Förder- und des Ehrenpreises auf: Die „Grie Soß’“ nahm Lisa Eckhart entgegen, und über seinen „verdammt nochmal ersten Ehrenpreis“, die „Ahle Worscht“, freute sich Max Uthoff.

So unterschiedlich die vier Preisträger auch sind, zwei Dinge haben sie alle gemeinsam: Die überaus hessischen Preise bestehen aus einer Skulptur, entstanden im Atelier der Metallbildhauerin Ulrike Obenauer, sowie einem Preisgeld von 3.000 Euro, gefördert aus Mitteln des Gewinn-Sparvereins der Sparda-Bank Hessen.

Mit dem großen Finale, moderiert vom Kabarettisten Severin Groebner, ging die zweite Ausgabe des Hessischen Kabarettpreises, ausgerichtet vom Fresche Keller, zu Ende. Da sich drei Bühnen für diesen Preis zusammengetan haben und die erste Ausgabe in der KulturScheune in Herborn über die Bühne gegangen war, blieb nur noch der dritten Bühne im Bunde, dem Piazza in Vellmar, die Termine für den Hessischen Kabarettpreis 2019 bekannt zu geben: Der Wettbewerb wird am Freitag, 17. Mai stattfinden, die Preisverleihung dann am Samstag, 18. Mai 2019.

Es gibt Neuigkeiten!

Die Jury hat getagt, es wurde besprochen und diskutiert, Stimmen kamen zur Auszählung und Kalender mussten konsultiert werden. Das Ergebnis liegt nun vor, und wir freuen uns auf einen abwechslungsreichen Wettbewerbsabend zum Hessischen Kabarettpreis 2018.

Die Nominierten für den Hessischen Kabarettpreis 2018 sind: der Kabarettist und Schauspieler Aydın Işık, Autor und Poetry-Slammer Julian Heun, das Musikkabarett-Duo Lieblingsfarbe Schokolade und Klavierkabarettist Matthias Reuter. Sie treten am Mittwoch, 25. April gegeneinander an. Anschließend stimmt das Publikum ab – und vergibt damit den «Handkäs’ mit oder ohne Musik». Gleichzeitig tagt die Jury – und entscheidet so über die «Bethmännchen».

Sie können also nicht nur unsere vier Finalisten auf dem Weg zum Preisträger begleiten, sondern aktiv teilnehmen – wenn Sie denn in den Kronberger Lichtspielen mit dabei sind.

 

Schritt für Schritt geht es weiter

Viele Bewerbungen, sogar sehr viele. Und nur ein Dutzend kann weiterkommen. Keine leichte Aufgabe, aber wir haben es geschafft:

Die Shortlist ist erstellt – und weitergeleitet. Nun bereitet unsere Jury sich vor auf den großen Tag. Den Tag, an dem die vier Teilnehmer unseres Wettbewerbsabends ermittelt werden.

Es bleibt spannend.

Wir haben eine Longlist!

… und wie long die ist. Durch diese Liste der eingegangenen Bewerbungen arbeiten wir, die drei ausrichtenden Bühnen, uns nun durch.

Und das Ergebnis unserer Bemühungen wird dann eine Shortlist sein. Die geht dann weiter an unsere Jury. Aber dazu später mehr…

Der Vorverkauf hat begonnen

Ab sofort können Sie Karten erwerben für den Wettbewerbsabend und die Preisverleihung. Wenn Sie dabei sein möchten, wenn um den Hessischen Kabarettpreis 2018 gerungen wird, können Sie das HIER in die Tat umsetzen. Für den Preisverleihungsabend gibt es HIER Karten. Und wenn Sie an beiden Abenden in die Kronberger Lichtspiele kommen, können Sie nicht nur mitbestimmen, an wen der Publikumspreis gehen soll, sondern auch noch miterleben, wie der «Handkäs‘ mit oder ohne Musik» verliehen wird.

Auf geht’s zur zweiten Runde!

Seit dem vergangenen Jahr werden vier überaus hessische Preise verliehen: «Grie Soß’» gibt es und «Ahle Worscht», außerdem «Handkäs’ mit oder ohne Musik» und «Bethmännchen». Zusammen ergeben die Vier nicht nur eine kulinarische Reise durch Hessen, sondern auch den Hessischen Kabarettpreis. Um diesen Preis auszuloben, haben sich drei hessische Kleinkunstbühnen zusammengetan: die Kulturscheune oder „KuSch“ in Mittelhessen, der „Fresche Keller“ in Oberhessen und das „Piazza“ in Nordhessen.

Auch der Austragungsort reist durch Hessen. Die erste Auflage des Hessischen Kabarettpreises präsentierte die KuSch in Herborn. Im kommenden Jahr übernimmt der Fresche Keller die Leitung. Und gemeinsam mit dem Kronberger Kulturkreis lädt er zu Wettbewerb und Preisverleihung in die Kronberger Lichtspiele. Am Mittwoch, 25. April 2018, treten die vier Finalisten mit 30 Minuten langen Ausschnitten aus ihren aktuellen Programmen gegeneinander an. Anschließend stimmt das Publikum ab – und vergibt damit den «Handkäs’ mit oder ohne Musik». Gleichzeitig tagt die Jury – und entscheidet so über die «Bethmännchen». Am Donnerstag, 26. April, geht es an die Verleihung der Preise.

Zwei der Preisträger stehen bereits heute fest: Die «Ahle Worscht», den Ehrenpreis zum Hessischen Kabarettpreis 2018 erhält Max Uthoff, den Förderpreis «Grie Soß’» nimmt Lisa Eckhart entgegen.

Allen vier Sparten des Hessischen Kabarettpreises ist zweierlei gemein: Der Preisträger erhält eine Metallskulptur aus der Werkstatt der Wetterauer Künstlerin Ulrike Obenauer und ein Preisgeld von 3.000 Euro. Ermöglicht wird dies durch die Sparda-Bank Hessen eG, die aus Mitteln des Gewinn-Sparvereins den Wettbewerb finanziell unterstützt. Die Bewerbungsfrist für den Hessischen Kabarettpreis 2018 hat bereits begonnen. Noch bis zum 31. Oktober 2017 können Künstler und Gruppen ihre Unterlagen einreichen.

Auch »Bethmännchen« und »Handkäs’ mit oder ohne Musik« sind vergeben!

Am vergangenen Wochenende war es so weit: Der Hessische Kabarettpreis 2017 ging über die Bühne der KuSch in Herborn. Der Ehrenpreisträger, Arnulf Rating, erhielt die »Ahle Worscht«, Moritz Neumeier die »Grie Soß’«. So weit, so bekannt.

Im direkten Wettbewerb errangen Ulrike Haidacher und Antonia Stabinger, das Flüsterzweieck, den Jurypreis, »Bethmännchen« genannt. Der Publikumspreis »Handkäs’ mit oder ohne Musik«, in diesem Fall also ohne, ging an René Sydow. Wir gratulieren!

 

Zum ersten Mal werden «Ahle Worscht» und «Grie Soß’» vergeben

Den Hessischen Kabarettpreis gibt es in vier Geschmacksrichtungen. Es gibt den Publikumspreis, unseren «Handkäs‘ mit oder ohne Musik», und den Preis unserer Jury, die «Bethmännchen». Beide Preise werden in der Vorrunde am 12. Mai vergeben.

Vorab aber stehen die Preisträger in den beiden anderen Sparten fest. Unseren Förderpreis, die «Grie Soß’», erhält Moritz Neumeier. Und mit dem Ehrenpreis names «Ahle Worscht» zeichnen wir Arnulf Rating für sein Lebenswerk aus.